Bilder für die Ohren - ein Blick ins Regionalstudio Zentralschweiz von SRF

Sieben Mal pro Tag berichtet das Regionaljournal Zentralschweiz über aktuelle Ereignisse sowie Hintergründe aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Was es braucht, damit ein Thema Platz in der Sendung findet, wie die Radiobeiträge entstehen und unerwartete Ereignisse gemeistert werden, hat das Redaktionsteam von Schweizer Radio und Fernsehen mit dem Fachpublikum der ZSPR ausführlich diskutiert.

Durch das Studio geführt hat die Programmassistentin Lisa Jörg. Spannend war von ihr zu erfahren, wie sie den Umgang mit Kommunikationsfachleuten der PR-Branche erlebt, weil viele der Medienmitteilungen und Anfragen über ihren Tisch bzw. Bildschirm wandern. In der Diskussionsrunde beantworteten Stefan Eiholzer, Leiter Regionalredaktion Zentralschweiz SRF, und Niklaus Zeier, Präsident SRG Zentralschweiz, die Fragen aus dem Publikum. Daraus lassen sich für die Arbeit von PR-Verantwortlichen folgende Tipps zusammenfassen:

  1. Die Ausrichtung bzw. Themen des Regionaljournals kennen.
  2. Das eigene Thema ist aktuell, relevant und passt zum Sendegefäss des Regionaljournals. 
  3. Die Medieninformationen machen auf den ersten Blick deutlich, worum es geht.
  4. Nachfragen bringts, weil auch interessante Themen in der Informationsflut untergehen können. Hingegen schadet Penetranz.
Skeptisch blickt Stefan Eiholzer auf vorgefertigte Audiobeiträge aus Organisationen und Unternehmen.  Er kann sich zwar vorstellen, dass das Angebot aufgrund des wachsenden Zeitdrucks in den Redaktionen der Schweizer Radiostationen zunehmen wird, bezweifelt aber, dass fixfertig angelieferten O-Töne den Qualitätskriterien seiner Redaktion entsprechen würden.
 
Im Anschluss an die Diskussion verwöhnte unser Eventpartner 1871 einmal mehr unsere Mitglieder und Gäste mit einem feinen Apéro.
 
Bilder des Anlasses finden Sie hier.
Mittwoch, 30. November 2011 18.00
Lokalität: 
Luzern